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Die Geschichte des Brotes

Das erste Brot

Die Geschichte des Brotes reicht weit zurück. Schon vor 10000 Jahren begann der Mensch mit dem systematischen Anbau von Getreide, um daraus einen Brei herzustellen. Dieser Brei wurde dann ohne weitere Zubereitung verzehrt.

Allerdings begann man schon bald damit, denn hergestelleten Teig auf heißen Steinen am Feuer zu backen. Das erste Brot enstandt. Ein dünner Fladen, wie man sie heute noch bei nomadischen Völkern findet.


[alert type=“success“]Die ersten Öfen[/alert]Die Geschichte des Brotes

Nach einigen Jahren begannen die Menschen einen Topf aus Ton über den Teig zu stülpen.

Die erste primitive Form eines Backofens war geboren.

Dieser Fortschritt ermöglichte das Herstellen von Brotleibern, da diese von Hitze umschlossen seien müssen, damit der Teig vollständig durch gebacken wird. Dadurch gewann der Mensch den Fortschritt große Brote zu produzieren, wodurch die nomadischen Wandervölker weitere Strecken zurück legen konnten.

Dies war einer der wichtigstens Schritte in Richtung des Brotes das wir heute für selbstverständlich erachten.

[alert type=“success“]Zutat: Hefe[/alert]

Die nächste wichtige Erkenntis, die die Menschen erlangten, war der Einsatz von Hefe. Wenn man den ungebackenen Brotteig stehen lässt, sorgen in der Luft vorhandene Hefen für eine Gärung – aus dünnen Teigen wird eine Art vergorenes Getränk, aus dickeren ein Hefeteig, aus dem sich Brot backen lässt, das lockerer und schmackhafter ist, als das aus ungegorenem Teig.

Dieser Prozess hing allerdings stark vom Zufall ab, da es mehrere Formen von Hefe gibt, die sich zu dem auch unterschiedlich verhalten. Erst durch langes ausprobieren und experimentieren, gelang es dem Menschen diesen Prozess zu regulieren. Zunächst griff man auf den Trick zurück Teile eines gelungenen Teiges zu nehmen und diese einem anderen Teig unterzumischen. Diese Methode wird bis heute noch angewendet, sie kennen diese als Sauerteiggärung.


[alert type=“success“]Die erste Brotkultur[/alert]Die Geschichte des Brotes

Anhand archäologischer Funde kann man nachweisen, dass bereits die Ägypter vor 5000 Jahren eine reichhaltige Brotkultur entwickelten. Sie waren die ersten die richtige Öfen bauten um darin zu backen.

Sie waren aus Lehm gebaut und ähnelten Bienenkörben. In ihnen konnte eine sehr starke Hitze erzeugt werden, mit denen das Backen des Brots deutlich beschleunigt wurde.

Außerdem waren sie die ersten die Hefe kultivierten und somit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung moderens Brot taten.

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[alert type=“success“]Der Weg nach Europa[/alert]

Die Geschichte des BrotesSchon 1500 Jahre v. Chr. waren schon mehr als 30 veschiedene Brotsorten bekannt und gelangten von Ägypten nach Griechenland und schließlich Europa. Hier begannen vorallem die Römer die ersten Mühlen zu bauen und feines Mehl herzustellen. Außerdem erdachten sie sich eine Vorichtung zum Kneten des Teiges. Durch den Einsatz einer bestimmten Mechanik konnte mit Hilfe eines Ochsen Rührhölzer innerhalb eines Troges bewegt werden. Dies ermöglichte große Produktionen von Brot.

Dies war die gängige Methode die bis ins 19. Jahrhundert mit kleineren Abweichungen in ganz Europa angewendet wurde. Viele Dörfer besaßen einen Gemeinschaftsofen in dem Brot für das gesamte Dorfe gebacken wurde.

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